So funktionieren Verkaufsportale

Schneller geht's nicht! Wer gebrauchte elektronisch Geräte oder sonstige Sachen wie Bücher, DVDs und Computerspiele loswerden, aber keine aufwendige Auktion bei ebay starten will, hat jetzt bei vielen Internet Verkaufsportalen die Möglichkeit dazu. Jetzt bei uns Ankaufpreise vergleichen!

Wie funktionieren diese Verkaufsportale?

Auf den Webseiten von flip4new.de, wirkaufens.de, amazon trade-in, verkaufsuns.de oder rebuy.de muss man lediglich ein paar Fragen zum Zustand des Produkts beantworten, welches man verkaufen möchte. Die unterschiedlichen Dienste berechnen aus dieser Bewertung und dem Alter des Geräts den Ankaufpreis. Ist man als User mit dem Preis einverstanden, bekommt man vom Verkaufsportal nach einer Registrierung ein DHL-Paketaufkleber zum ausdrucken, mit dem sich das Altgerät versandkostenfrei und versichert an die Betreiber verschicken lässt. Das funktioniert fast mit allen gebrauchten Geräten: Einem Handy, einem iPad, einem MacBook, einem MP3-Playern, einem Navi oder einer Digitalkamera. Hier unterscheiden sich die Dienste allerdings. Während zum Beispiel zonzoo nur Handys in Zahlung nimmt, bieten wirkaufens und flip4new fast alle Elektronikkategorien von Digitalkameras bis Notebooks. Auch ist der Mindestankaufswert unterschiedlich: Bei Momox und Blidad müssen die Artikel einen Gesamtpreis von 10 beziehungsweise 15 Euro erzielen. Nur dann kaufen die Ankaufportale die Ware an. Zuletzt unterscheiden sich die Anbieter bei den "Einlösemöglichkeiten": Die meisten bieten "nur" Bargeld. Bei Flip4new kann man allerdings sein Altgerät gegen ein neues eintauschen. Hier ist ein Online Shop angeschlossen indem der Restwert des Altgeräts mit dem Neupreis verrechnet wird. Zusammenfassend bieten alle Anbieter im Internet einen praktischen Service: Die Abwicklung ist unkompliziert und schnell, nur das Paket muss verpackt und zur Post bzw. Packstation gebracht werden. Seit ca. einem Jahr gibt es auch immer mehr Verkaufsportale auf denen man Kleidung verkaufen kann. Und Kleidung, die man nicht mehr anzieht hat man schließlich noch mehr als nicht genutzte Handys...

Was bringt es ein?

Die Preise sind realistisch und verlässlich und insgesamt dauert die Abwicklung nicht so lang wie bei Ebay. Dafür sind die Preise ca. 10 bis 20 % niedriger als vergleichbare Höchstgebote bei Ebay. Ein Vergleich der Anbieter lohnt sich aber auf jeden Fall, da der Ankaufspreis der unterschiedlichen Anbieter stark variiert. Bei einigen Anbieter wie z.B. bei Blidad sind es sogar 70 Prozent weniger als bei ebay. Daher bieten wir bei Verkaufsportal-Vergleich einen aktuellen Vergleich, der zeigt welche Anbieter in den unterschiedlichen Produktkategorien die höchsten Preise bieten. Aber Vorsicht: Die Ankaufspreise werden übrigens laufend angepasst und können von Tag zu Tag schwanken. Zum Vergleich.

Wird alles angekauft?

Hier gibt es ein klares Nein. Entweder kaufen die Anbieter das Produkt generell nicht auf - das erfährt man schon nach wenigen Klicks auf der Website - oder bei der Warenprüfung entspricht es nicht den Richtlinien (allgemeiner Zustand ist zu schlecht): - Bücher müssen eine ISBN-Nummer haben. Starke Mängel werden nicht akzeptiert. - Bei Elektronik fragen die Verkaufsportale den allgemein Zustand und das passende Zubehör ab. Schummelt man hier bei den Angaben fliegt das spätestens bei der Prüfung auf. Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass alle Verkaufsportale (außer Blidad) die Produkte bei Ablehnung kostenlos zurückschicken. Allerdings werden längst nicht alle Elektronikartikel aufgekauft: Haushaltartikel wie Staubsauger, ein Babyphone oder ähnliches kann man derzeit noch auf keinem Ankaufsportal verkaufen.

Verkaufsportale oder Auktion/ebay?

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Auktionen können mehr Geld einspielen aber bergen auch Risiken. So hat eine repräsentative GfK-Umfrage* im November 2012 ergeben, dass über 26 Prozent aller Deutschen 1x schlechte Erfahrungen bei Auktionen mit gebrauchter Elektronik gemacht haben: Bei 52 Prozent der Konsumenten mit schlechten Erfahrungen gab es Unstimmigkeiten mit dem Käufer aufgetreten sind. 36 Prozent gaben an, dass sie mit dem erzieltem Auktionspreis nicht zufrieden waren. Zu dem musste ein Drittel (34%) sehr lange auf ihr Geld warten und bei ein Viertel (24%) hat bereits erfahern müssen, dass kein Geld kommt.

Fazit:

Wer schnell und unkompliziert seine Altgeräte verkaufen will, ist auf den Verkaufsportalen genau richtig. Bei ebay kann man zwar teilweise höhere Preise erzielen aber garantiert sind die natürlich nicht. Der Vergleich der Verkaufsportale ist allerdings ein Muss, da es bei den Ankaufspreisen sehr große Unterschiede gibt. Gehen sie daher unbedingt immer auf unseren Vergleich bevor sie einen Artikel verkaufen. Und bei einem erfolgreichen Verkauf der alten Geräte empfehlen wir für die Produktrecherche von neuen Produkten DieProduktsuche.de - Die beste Suchmaschine für Kaufberatung, Test, Erfahrungsberichte und Kundenbewertungen.



* GfK-Umfrage: Die GfK hat im Auftrag von wirkaufens.de vom 30.10. bis zum 5.11.2012 in Deutschland eine Online-Umfrage mit 1066 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt. Zur Gewährleistung einer repräsentativen Stichprobe wurden die Merkmale Geschlecht, Alter und Nielsen-Gebiet quotiert.

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